Im Interview: Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet

Der finnische Konzern Caverion ist in Österreich einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio. Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet gab nachfolgendes Interview:

  1. Wann und wo wurde Caverion in Finnland gegründet?

Caverion wurde am 1. Juli 2013 in Helsinki an der Börse gegründet.

  1. Wie entstand das Unternehmen in seiner heutigen Struktur?

Caverion entstand ursprünglich aus der im Jahr 1912 gegründeten Firma YIT die als Baufirma gegründet wurde und sich ab dem Jahr 1995 mit Industrie bzw. ab 2001 mit der Gebäudetechnik erweiterte. Im Jahr 2013 erfolgte dann die Splittung in das Bauunternehmen YIT und in die Gebäudettechnik und Industriefirma Caverion.

Unternehmensgeschichte-Caverion

  1. Seit wann ist es in Österreich aktiv und welche Marktgröße hat es in seiner Branche erreicht?

Caverion gibt es namentlich seit 1. Juli 2013 in Österreich. Allerdings wurde bereits im Jahr 2008 die MCE Gebäudetechnik von der YIT erworben. Wir sind daher seit dem Jahr 2008 „unter einem finnischen Eigentümer.“ Zuvor hatte das Unternehmen in Österreich eine Vergangenheit als Mannesmann, Zenti sowie auch Teile der ABB. Mit ca. 155 Mio. Umsatz zählen wir in Österreich auf alle Fälle zu den drei größten dieses Branchensegmentes.

  1. Was ist das Leistungsangebot der Caverion in Österreich?

In Österreich bieten wir die Errichtung, Wartung und Betriebsführung für das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik an. Dies sind im Wesentlichen die Gewerke Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro und Meß- Steuer- Regeltechnik sind. Zusätzlich haben wir ein Kompetenzzentrum Kältetechnik und Tunneltechnik. Unsere Kunden sind im wesentlichen Industrie, Investoren, Privatunternehmen, Generalunternehmer sowie auch die öffentliche Hand. Die Objekte sind Krankenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte, Bürogebäude, Pharmaobjekte, Hotels, Veranstaltungszentren, Kraftwerke usw. Wir sind österreichweit an 10 Standorten vertreten.

  1. Was sind Ihre Erwartungen für 2017/2018?

Die Bautätigkeit für das Jahr 2017 ist derzeit nicht gerade berauschend, sodass wir für 2017 kein Wachstum geplant haben. Wir werden jedoch die stabilen Ergebnisse der letzten Jahre auch wieder bestätigen können, sodass wir für unsere ca. 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit einen weiterhin sicheren Arbeitsplatz bieten können. Wenn alles nach Wunsch läuft werden 2017 eine oder zwei Firmnakquisitionen abschließen können, die uns für 2018 ein weiteres Wachstum ermöglichen sollten.

Zu Caverion

Caverion Österreich GmbH ist einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau in Österreich. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio.

Mit über 770 Mitarbeitern sind wir an zehn Standorten in ganz Österreich vertreten. So stellen wir die Nähe zu Ihnen sicher und decken Anforderungen sehr kurzfristig und zuverlässig ab.

Zur Person

Als Geschäftsführer der Caverion Österreich GmbH ist Herr Ing. Manfred Simmet seit 9 Jahren für das österreichische Unternehmen der Caverion Group gesamtverantwortlich. Mit Eintritt in die YIT Austria im Jahr 2008 hat er diese Funktion übernommen, welche dann ab 1.7.2013 in die Caverion Österreich übergegangen ist.

Davor war er in verschiedenen Führungsfunktionen der Bereichs- und Geschäftsgebietsleitung Gebäudetechnik im In- und Ausland bei der VA Tech bzw. deren Nachfolgeunternehmen Siemens tätig. Als Projektleiter und Projekttechniker für die Gebäudetechnik und den Anlagenbau hat er die technische Kompetenz und die praktische Erfahrung erworben.

Manfred Simmet ist Absolvent der höheren technischen Bundeslehranstalt für Elektrotechnik in Wels / OÖ und im Jahr 1966 in Linz geboren.

Caverion 2017

Rückblick: Weinverkostung am 30.05.2017

Finnische Weinexpertin Jenny Sternberger referierte im Rahmen einer Weinverkostung über die aktuellen Weintrends in Finnland sowie mit welchen Weinen und mit welchem Marketing die österreichischen Winzer in Finnland Erfolgreich sein könnten.

 

Rückblick: Netzwerkabend am 18.05.2017

Im Rahmen unserer Veranstaltungsserie „Netzwerkabend“ stellen Mitglieder sich und Ihre Tätigkeiten kurz vor. Diesmal erzählte Finnforum-Mitglied Dr. Bernd Schauer über sein Unternehmen Lawvision information systems GmbH. Danach wurden bei entspanntem Plaudern Ideen und Erfahrungswerte ausgetauscht.

 

Rückblick: Firmenpräsentation Valmet am 09.05.2017

Das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum lud seine Mitglieder zu einer Präsentation mit VALMET ein. Als Location dienten die neuen Büroräumlichkeiten von Valmet. Die Eröffnungsrede hielt die Ministerrätin Finnlands, Frau Terhi Bunders. Danach gewährten Herr Markus Bolhàr-Nordenkampf und Herr Christian Kalllich Einblicke in das weltweit bekannte Unternehmen.

Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit zur weiteren Diskussion und Vernetzung.

Rückblick: EcoTalk 01/2017

Neues, hochwertiges Veranstaltungsformat in Kooperation mit der Botschaft von Finnland.

Bei der Premiere am 19.4.2017 begrüßte der Gastgeber, Herr Botschafter Hannu Kyröläinen, die Vortragende Frau Dr. Sinikka Salo. Sie ist Vorstandsmitglied i.R. der finnischen Zentralbank und Wirtschaftswissenschafterin. Frau Dr. Salo referierte über die volkswirtschaftliche Entwicklung Finnlands und auch über Aspekte der Gegenwart und Zukunft.

Moderation: Honorarkonsul Ferdinand Auersperg.

Musikalische Darbietung: Justas Stasevskij (Klavier) und Erik Rousi (Gesang).

Im Interview: Seine Exzellenz, Hannu Kyröläinen, Botschafter der Republik Finnland in Österreich

Hannu Kyröläinen, Botschafter der Republik Finnland in Österreich

Auf finnisch / Suomeksi >>

 

Finnland feiert 2017 das hundertjährige Jubiläum seiner staatlichen Unabhängigkeit. Es ist sowohl für die Bürger des Landes, als auch die Freunde Finnlands ein bedeutsames Ereignis. Der Botschafter Finnlands in Österreich, seine Exzellenz Hannu Kyröläinen, erklärt die historischen Hintergründe und spricht auch über Details zum umfassenden Jubiläumsprogramm

  1. Sehr geehrter Herr Botschafter, können Sie uns etwas mehr über den historischen Hintergrund und die Umstände der Republik-Gründung erzählen?

Hinter dem Weg zur Unabhängigkeit der Republik Finnland stand das nationale Aufwachen. Es handelte sich um einen langen Prozess, der sowohl auf dem Entdecken der kulturellen Eigenart als auch auf dem Aufbau der Grundsteine der Volkswirtschaft ruhte. Die Etablierung der finnischen Sprache als Schriftsprache und der Aufstieg der finnischen Literatur waren Teil dieser Entwicklung. Die Gründung der Volksschule im Jahr 1866 unterstützte diese Entwicklung, da dadurch der Unterricht in der eigenen Muttersprache ermöglicht wurde. Aus dem politischen Aufwachen entwickelte sich mit der Zeit der Wille zur Unabhängigkeit, dessen Verwirklichung als staatliche Unabhängigkeit am 6. Dezember 1917 durch die Ausnutzung der Möglichkeiten, welche die politische Lage in Europa anbot, beschleunigt wurde.

  1. Das diesjährige Jubiläum wird in Finnland und auch auf der ganzen Welt gefeiert. Wie umfangreich ist das Programm? Welche Höhepunkte sind zu erwarten?

Das Thema des Suomi100-Jubiläumsjahres ist „gemeinsam”. Dementsprechend feiert man das Jahr in Zusammenarbeit mit Finnen und Finninnen und Finnland-Freunden. Das Jubiläumsjahr startete Anfang 2017 und hat seinen Höhepunkt am Unabhängigkeitstag am 6. Dezember. Das erste Drittel des Jahres blickte auf die hundertjährige Geschichte Finnlands mit u.a. großen Sportveranstaltungen wie der Nordischen Ski-WM in Lahti oder der Eiskunstlauf-WM in Helsinki. Im Sommer will man den finnischen Sommer genießen und so feiert man den Hundertjährigen mit vielen Freiluftveranstaltungen. An der Schwelle zum Herbst, am dritten Wochenende im August, findet das Superwochenende statt, denn da startet der Countdown „Hundert Tage bis Hundert“.

  1. Welche Akzente werden in Österreich gesetzt?

Das Feiern findet nicht nur in Finnland statt. Hier in Österreich haben wir zahlreiche Veranstaltungen, die wir laut dem Thema „gemeinsam“ mit vielen Partnern veranstalten. Die Themen variieren von Film zu Literatur, von Schule zur Anpflanzung einer Fichte, vom Bauen zum Sport. Speziell möchte ich die im März in Österreich stattgefundenen Special Olympics World Winter Games 2017 hervorheben, in denen die 34-köpfige, finnische Mannschaft in „Suomi100-Spirit“ insgesamt ganze 24 Medaillen einsteckte. Unter anderem, freue ich mich auch schon auf die Anpflanzung der „Fichte der Zukunft“, die mit der freundlichen Unterstützung der Stadt Wien im September im Rudolfspark stattfinden wird.

  1. Wie schätzen Sie die politische wie wirtschaftliche Weiterentwicklung Finnlands der nächsten 100 Jahre ein?

Zum Glück zum Schluss mal eine leichte Frage! Hätten sich die Frauen und Männer vor über hundert Jahren für die Unabhängigkeit Finnlands stark gemacht, wenn sie gewusst hätten, was ihnen bevorstand: Bürgerkrieg, zwei Kriege gegen die Sowjetunion, ein Krieg gegen Deutschland, die große Depression, aber auch die nationale Vereinigung, der wirtschaftliche Wohlstand, Gleichberechtigung, die Olympischen Spiele, Nokia, die Verstärkung der europäischen Verbindung bis zur EU-Mitgliedschaft. Wenn man die Risiken und Erfolge der Zukunft nicht abwägen kann, ist es entscheidend, auf sich selbst und auf die Fähigkeit zum Erfolg zu verlassen. Ich glaube, dass die Finnen ihren Glauben an die Zukunft beibehalten und darauf beruhend ihre Zukunft für das kommende Jahrhundert bauen werden.

Zur Person Hannu Kyröläinen

Seinen Dienst als Botschafter der Republik Finnland in Österreich übt Herr Botschafter Kyröläinen seit 1. September 2016. Vor Wien war er in Helsinki, wo er in den letzten Jahren u.a. als Berater des finnischen Präsidenten für die Nachhaltige Entwicklung, als leitender Experte für sicherheitspolitische Fragen sowie auch im Prozess um die massenvernichtungswaffenlose Zone im Nahen Osten tätig war.

In den Jahren 2007-2010 diente er als Botschafter Finnlands in der Tschechischen Republik, davor als Abteilungsleiter für Globale Angelegenheiten sowie als Leiter der Abteilung für die Europäische Union und West-Europa betreffende Themen. Zu seinen Auslandsposten 1983-1987 zählen auch die Ständigen Vertretungen Finnlands zu den Vereinten Nationen in New York und Genf. Seine Karriere im Aussenministerium in Helsinki begann im Jahre 1982.

Den Posten in Wien findet Herr Botschafter Kyröläinen sehr angenehm und interessant. Seine Tätigkeiten umfassen sowohl die multilateralen als auch die bilateraten Angelegenheiten – was ziemlich einzigartig für die finnischen Vertretungen im Ausland ist.

Botschafter Kyröläinen ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

Seine Freizeit verbringt er gern in der Natur – Langlaufen, Wandern, Radeln – und jeden Sommer nach Möglichkeit macht er mit Familie Urlaub in seiner Sommerhütte in Finnland.

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International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Premiere am heimischen Getränkemarkt:                                                                                                       

International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Der finnischen Außenhandelsstelle in Österreich, Finpro, ist es gelungen, sechs finnischen Top-Produzenten den Weg zum österreichischen Getränkemarkt zu ebnen. Ein richtungsweisender Schritt, denn bis jetzt waren hierzulande nur wenige finnische Alkoholprodukte erhältlich.

Als erster hat das österreichische Getränkegroßhandelsunternehmen Killis 25 Getränke in sein Sortiment aufgenommen und verkauft seit wenigen Tagen finnischen Gin, Vodka und Whisky an hiesige Restaurant- und Barunternehmer. Auch Privatpersonen können in den zwei Wiener Abholmärkten oder über das Internet ihre Lieblingsspirituosen bestellen.

Im Sortiment ist u.a. der Napue Gin von Kyrö Distillery, der im Jahr 2015 in Großbritannien zum besten Gin der Welt für Gin & Tonic gekürt wurde (International Wine and Spirits Competition). Weitere finnische Erfolgsunternehmen, die in Österreich Fuß gefasst haben: Altia, Helsinki Distilling Company, Northern Lights Spirits, Shaman Spirits und Teerenpeli.

Killis-Geschäftsführer Ernst Killmeyer: „Ein erster positiver Trend zeichnet sich schon ab. Die Laplandia-Vodkas von Shaman Spirits beispielsweise, sind vom Start weg gut angenommen worden. Und Österreichs Ginbar Nr. 1, das Torberg in der Strozzigasse 47 im achten Bezirk, hat gleich alle fünf Gins ins Sortiment genommen. Auch den Napue von Kyrö Distillery findet man schon jetzt in einer feinen Wiener Cocktailbar – dem The Sign Lounge (Liechtensteinstraße 104-106, 1090 Wien).“

Killmeyer abschließend: „Hingehen und ausprobieren lohnt sich!“

Speziell für Vodka-Liebhaber gibt es eine Laplandia Vodka App, die u.a. den Cocktail der Woche bzw. frische Vodka-Rezepte präsentiert.

Damit es bald heißt: Kippis!

Weiterführende Online-Links:

http://www.killis.at/neuheiten.html?country=25
www.altiagroup.com
www.hdco.fi
www.kalevalagin.com
www.kyrodistillery.com
www.shamanspirits.com
www.teerenpelidistillery.com

Rückblick: Netzwerkabend am 16.02.2017

Im Rahmen unserer Veranstaltungsserie „Netzwerkabend“ stellen Mitglieder sich und Ihre Tätigkeiten kurz vor. Diesmal erzählte das langjährige Finnforum-Mitglied Hannu Ylitalo über sein Unternehmen Ora et Credo und seine erfolgreichen Projekte. Danach wurden bei entspanntem Plaudern Ideen und Erfahrungswerte ausgetauscht.

 

Robert Höfler, Geschäftsführer von KONECRANES Österreich, im Interview

“Global agierenden Industriekunden gleichbleibend hohes Niveau von Servicedienstleistungen und Produkten bieten”

  1. Wann und wo genau wurde KONECRANES gegründet? Wie entstand das Unternehmen?

Es war im Jahre 1910, als der finnische Elektrotechnik-Betrieb Strömberg sich entschied, den Geschäftsbereich Reparatur und Verkauf von erneuerten Motoren als eigenständige betriebliche Einheit zu führen. Die neue Firma erhielt den Namen KONE. Nachdem man sehr bald begonnen hatte Aufzüge zu produzieren hat man im Jahr 1933 die erste Krananlage verkauft. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich daraus ein eigener Geschäftsbereich von KONE, was im Jahr 1994 darin mündete, dass dieser letztendlich als KONECRANES unabhängig von KONE wurde und schließlich 1995 an die Börse gebracht wurde und heute der Weltmarkführer für Krananlagen und Servicedienst-leistungen auf diesem Gebiet geworden ist.  

  1. Wofür steht das Unternehmen? Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal?

Unser Unternehmen steht dafür, dass wir uns als integrierten Bestandteil der Produktionsprozesse unserer Kunden sehen und mit unseren Produkten und Dienstleistungen dafür sorgen, dass diese produktiver und sicherer ablaufen können. Letztlich gibt es kaum ein Produkt, das nicht irgendwann zwischen Erzeugung und End-Konsument – oder auch Entsorgung – gehoben werden musste. Als Alleinstellungsmerkmal wäre neben dem aufgrund unserer Größe und Kapitalstärke vorhandenen Fokus auf Produktinnovation sicher zu nennen, dass wir als einziges Kran- und Kranservice-Unternehmen wirklich global aufgestellt sind. D. h., dass wir unseren global agierenden Industriekunden weltweit, in welchen Märkten auch immer, gleichbleibend hohes Niveau von Servicedienstleistungen und Produkten bieten, welches diese auch aus ihren Heimmärkten gewohnt sind.

  1. Was ist das typisch Finnische am Unternehmen?

Das ist eine schwierige Frage, nachdem wir ein echter globaler Player sind und wahrscheinlich die finnischen Mitarbeiter mittlerweile in der Minderheit sind. Aber ich würde sagen, dass wir trotz dieser Tatsache und, dass wir ein börsennotiertes Unternehmen sind, es geschafft haben ein menschliches Antlitz zu bewahren, die Strukturen relativ flach zu halten und ein sehr guter Platz zu arbeiten sind.

  1. Seit wann gibt es das Unternehmen in Österreich? Welchen Stellenwert hat es hierzulande?

Unser Unternehmen geht aus einer der ersten Auslandsakquisitionen von KONE hervor. Im Jahre 1974 wurde zuerst der Aufzugsbereich und schließlich 1976 der Kranbereich der altösterreichischen Firma Stefan Sowitsch Maschinenfabrik erworben. Die 100%ige Trennung der Unternehmen KONE und KONECRANES wurde auch hierzulande vollzogen. Heute sind wir in Österreich Markführer bei Industriekranen und Servicedienstleistungen.

  1. Welche Höhepunkte erwarten Sie 2017 für das Unternehmen? Welche Wachstumspläne haben Sie für Österreich und auch global?

Eines der bemerkenswertesten Ereignisse wird 2017 sicherlich die Übernahme der MHPS-Sparte (Material Handling & Port Solutions) des US-Konzerns Terex darstellen. Damit erwerben wir die Marken Demag, Gottwald, Noell, Donati und Fantuzzi und werden von einem 12.000 Mitarbeiter-Unternehmen zu einem 17.000 Mitarbeiter-Unternehmen und somit endgültig zum größten Unternehmen der Branche.

In Österreich werden wir 2017 – zusätzlich zum oben erwähnten – unser neues zeitgemäßes Servicesystem Mainman in Betrieb nehmen, dass den endgültigen Abschied vom Papierzeitalter darstellen wird und unseren Kunden volle Transparenz über den Zustand und die Kosten Ihrer Krananlagen über das Kundenportal im Internet yourKonecranes.com bietet. Erstmals werden unsere Kunden wirklich die Life-Cycle-Kosten ihres Maschinenparks unter Kontrolle haben. 

Zu KONECRANES

Konecranes zählt zu den Weltmarktführern im Bereich Lifting Businesses™ und versorgt Unternehmen der Produktions- und Prozessindustrie, Werften und Häfen mit innovativen hebetechnischen Lösungen. Konecranes bietet Hebezeuge und Dienstleistungen für alle hebetechnischen Anforderungen, die zu einer höheren Wertschöpfung, Sicherheit und Effizienz beitragen.

Im Jahr 2015 erzielten wir mit 600 Standorten in 50 Ländern und 11.900 Mitarbeitern einen Umsatz von 2.216 Millionen Euro, wobei Equipment einen Anteil von 56% und Servicedienstleistungen einen Anteil von 44% vom Gesamtumsatz hält.

Zur Person

Robert Höfler ist Geschäftsführer KONECRANES Österreich und ist seit 2012 gebietsverantwortlich für Südosteuropa mit den Ländern Österreich, Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Griechenland.

Höfler ist seit 20 Jahren im Unternehmen tätig:

1997 Beginn als Serviceleiter für Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten

Ab 2000 Vertriebsleiter für Neu-Equipment in Österreich

Ab 2010 Ausbau des österreichischen Standorts als Zentrale für Süd-Ost-Europa

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Empfang zum Unabhängigkeitstag Finnlands

Am 6.12.2016 feierte das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum gemeinsam mit der Österreich-Finnischen Gesellschaft (ÖFG) und der Botschaft von Finnland den finnischen Unabhängigkeitstag in der Diplomatischen Akademie Wien.

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