Rückblick: EcoTalk am 18.10.2017

Hochwertiger Wirtschafts-Roundtable in Kooperation mit der Botschaft von Finnland und der Sylvi Kekkonen Stiftung

Am 18.10.2017 eröffnete der Gastgeber, Botschafter Hannu Kyröläinen, den zweiten EcoTalk. Diesmal diskutierte drei hochkarätige Manager finnischer Unternehmen: Vorstandsvorsitzender Gernot Schöbitz (Kone), Direktor Markus Bolhàr-Nordenkampf (Valmet) und Geschäftsführer Henrik Stjernvall (Stora Enso).

Moderation: Honorarkonsul Ferdinand Auersperg.

Musikalische Darbietung: Johannes Pirrto (CV anbei)

Johannes Piirto CV

 

 

 

Rückblick: Firmenpräsentation Tieto am 27.09.2017

Das finnische Unternehmen Tieto -das Wort für „Wissen“ auf Finnisch- und seine österreichische Tochterfirma Tieto Austria GmbH haben uns zu einem spannenden und informativen Abend mit einer Präsentation über das Unternehmen eingeladen. In den modernen Räumlichkeiten im 33. Stockwerk des Millennium Towers haben die Finnforum Mitglieder erfahren wie vielfältig das Produktportfolio und die Serviceleistungen von Tieto tatsächlich sind. Die zahlreichen Teilnehmer durften nach der Präsentation die Augmented Reality Brillen selbst testen und bei einem köstlichen Buffet wurde intensiv diskutiert.

 

Im Interview: Gernot Schöbitz, Vorstandsvorsitzender von KONE Österreich

Wann wurde KONE in Finnland gegründet?

Die Wurzeln von KONE reichen ins Jahr 1910 zurück, als ein kleiner Gerätereparaturbetrieb namens KONE, Finnisch für Maschine, sich in Helsinki einen Namen machte. In der Anfangszeit wurden gebrauchte Strömberg Motoren überholt und wiederverkauft. Ebenso wurden durch die Betreiber Aufzüge der Firma Graham Brothers Elektriska Hissar AB aus Schweden importiert und verbaut. Erste Aufzüge mit KONE Komponenten wurden im Jahr 1918 realisiert.

Wie entstand das Unternehmen in seiner heutigen, globalen Struktur?

Im Jahr 1924 stieg Geschäftsmann Harald Herlin bei KONE ein und kaufte das Unternehmen dem bisherigen Eigentümer ab. Ab 1954 initiierte Harald Herlins Enkel Pekka einen Umstrukturierungs- und Modernisierungsprozess und legte damit den Grundstein für die Entwicklung zur heutigen Struktur. Das Wachstum wurde durch zahlreiche Akquisitionen unterstützt, wobei die akquirierten Unternehmen manchmal größer waren, als KONE selbst. Der Einstieg in Märkte wie z.B. Nordamerika, China, Indien oder dem Mittleren Osten führte zur heutigen Größe und globalen Struktur. Durch die Übernahme von Mitbewerbern, aber auch konsequente Investition in Produktentwicklung und die Erweiterung des Produktportfolios, erlangte KONE zudem die Rolle eines Innovationsführers.

Seit wann ist es in Österreich aktiv und welche Marktgröße hat es in seiner Branche erreicht?

KONE Österreich wurde im Jahr 1914 als Sowitsch Aktiengesellschaft gegründet. Sowitsch entwickelte sich in der Folge als eines der innovativsten Unternehmen im Aufzugsbau, mit Aktivitäten in mehreren mittel- und osteuropäischen Märkten. Im Jahr 1970 wurde Sowitsch von KONE übernommen und war somit die erste Akquisition der wachsenden KONE außerhalb Nordeuropas. Zahlreiche Innovationen ließen in den Folgejahren auch KONE Österreich stark wachsen. Hier ist insbesondere die Entwicklung und Markteinführung des ersten maschinenraumlosen Aufzugs zu erwähnen, wodurch KONE in Österreich Ende der 90er Jahre erstmals Marktführer im Bereich der Neuanlagen wurde.

Welche Produkte bietet KONE an? Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal?

Das Produktportfolio von KONE umfasst Aufzüge, Rolltreppen, Zutrittssysteme, Tür- und Torsysteme sowie smarte Tools für Bedienung, Steuerung und Monitoring der Anlagen. Für alle Produktbereiche werden neben dem Einbau von Neuanlagen auch Wartungs-, Reparatur- und Modernisierungslösungen angeboten. Die Breite des Portfolios ist gleichzeitig ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. KONE ist für Kunden ein „One Stop Shop“ für alles, was den Personenfluss in Gebäuden selbst, aber auch Zutritt bzw. Zufahrt anbelangt. „People Flow® Intelligence“ aus einer Hand.

Welche Pläne hat KONE für die nahe und ferne Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die einzelnen Geschäftsbereiche?

KONE arbeitet intensiv daran, die Rolle des Innovationsführers weiter auszubauen. Hier spielt insbesondere die Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Smarte und transparente Tools für Nutzer und Betreiber, Aufzüge, die mit der Cloud in Verbindung stehen und allfällige Störungen melden, ehe sie noch entstehen, oder intelligente Zutritts- und Leitsysteme, die Nutzer berührungslos in Gebäuden an ihr gewünschtes Ziel bringen: dies sind nur einige Beispiele, die durch die rasante technische Entwicklung möglich sind. Zukunft passiert jetzt – und KONE ist mittendrin und vorne dabei.

Zu KONE

Als eines der global führenden Unternehmen der Aufzugsindustrie bietet KONE Aufzüge, Rolltreppen, Tür- und Torsysteme sowie Lösungen für Wartung und Modernisierung an, und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Werterhaltung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus. Durch effiziente People Flow® Lösungen sorgen wir für sicheren, bequemen und zuverlässigen Personenfluss durch höhere, smartere Gebäude.

Weltweit erwirtschaftete KONE im Jahr 2016 mit mehr als 52.000 engagierten Mitarbeitern einen Nettoumsatz von rund 8,8 Milliarden Euro; die Aktien notieren an der Börse in Helsinki. KONE hält mehr als eine Million Aufzüge und Rolltreppen weltweit instand, die täglich mehr als eine Milliarde Menschen bewegen.

Zur Person

Mag. Gernot Schöbitz, geboren 1969, ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender der KONE AG und damit für die Österreich-Aktivitäten des Konzerns verantwortlich. Zuvor hielt er Managementpositionen in der Papier- und Baustoffindustrie, unter anderem in Österreich, Deutschland, Bulgarien und Finnland.

 

 

 

Netzwerkabend am 5.9.2017

Die erste Veranstaltung des Herbstes war ein Netzwerkabend mit dem Schwerpunkt Immobilien. Finnforum-Mitglied Dipl. Ing. Milla Mouhu erzählte über ihre Arbeit als Immobilienmaklerin beim Franchise Unternehmen RE/MAX und gab Ratschläge zu verschiedenen Immobilienfragen. Die rege Diskussion in gemütlicher Atmosphäre dauerte mehrere Stunden.

 

Im Interview: Planmeca Gründer Heikki Kyöstilä

Die Planmeca-Gruppe nimmt seit mehr als 45 Jahren eine Pionierstellung in der Medizintechnik ein. Das Unternehmen wurde 1971 in Finnland von Heikki Kyöstilä gegründet, der immer noch der Präsident und Eigentümer des Unternehmens ist. Kyöstilä hat erlebt, wie sich sein Unternehmen und die Branche parallel entwickelt haben. Nach Einschätzung von Kyöstilä war einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg des Unternehmens das unbeirrte Engagement für eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung.

Die Entwicklungsgeschichte der Planmeca-Gruppe begann in Finnland. Welche Bedeutung hat dies für das Unternehmen?

Planmed Verity design

„Wir sind stolz darauf, ein finnisches Unternehmen zu sein und hatten immer schon einen festen Glauben an finnisches Know-how. Unser Hauptsitz befindet sich ebenso wie unsere Produktion immer noch in Helsinki. In diesem Jahr feiert Finnland seine hundertjährige Unabhängigkeit, deshalb ist dies für uns ein herausragendes Jahr. Exzellente Bildung, Investitionen in Forschung und Kooperationen zwischen den Akteuren der Branche sind die Eckpfeiler des Fortschritts. Dementsprechend hat Planmeca zu den Feierlichkeiten durch Spenden an finnische Universitäten beigetragen. Wir haben auch für eine großartige Kampagne gespendet, die Gelder für die ‚Krisenmanagement-Initiative‘ (Crisis Management Initiative, CMI) sammelt, eine finnische Organisation, die sich für die Prävention und Lösung gewaltsamer Konflikte engagiert. Der Friedensnobelpreisträger und frühere finnische Präsident Martti Ahtisaari hat CMI gegründet, und diese Kampagne war das Überraschungsgeschenk zu seinem 80. Geburtstag in diesem Jahr. Frieden und Kooperation sind die Grundpfeiler der Humanität und betreffen somit auch das Geschäftsleben. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses wunderbare Anliegen durch CMI unterstützen können.“

Finnland ist von großer Bedeutung für die Unternehmensgruppe, aber wie sieht die Unternehmenssituation in Österreich aus?

„So wichtig unsere finnischen Wurzeln für uns auch sind, so sind wir doch im Kern ein Weltkonzern – das größte Privatunternehmen in dem Sektor. Unsere Produkte werden in über 120 Ländern vertrieben. Es gibt viele Bereiche, in denen wir eine starke Stellung haben, und ebenso viele, in denen wir über großes Potenzial verfügen. Europa ist als Absatzgebiet für uns von großer Bedeutung. Österreich ist ein hervorragendes Beispiel eines Marktbereichs, in dem wir großen Erfolg hatten, aber noch wachsen und unsere Dienstleistungskonzepte weiter einführen können. Ich freue mich sagen zu können, dass viele der führenden Universitäten und Kliniken in Österreich zu unseren Kunden zählen, und dies lässt mich optimistisch in unsere Zukunft in diesem Land blicken. Die Plandent GmbH ist Teil der Planmeca-Gruppe und des Plandent-Unternehmensbereichs und hat großartige unternehmerische Visionen für Österreich. Ich gespannt darauf zu sehen, was die Zukunft bringt!“

Planmeca Romexis Software 3D

Können Sie uns etwas über die aktuellen Entwicklungen bei der Planmeca-Gruppe sagen?

„Unsere neuen Produkteinführungen in diesem Jahr dürften für Furore sorgen. Zum Beispiel setzt unser neues Röntgengerät höhere Maßstäbe für alle DVT-Bildgebungsgeräte. Ebenso bahnbrechend ist unser neuer Algorithmus für die Patientenbewegungskorrektur. Bewegungen während der Röntgenaufnahme führen zu verschwommenen Bildern, sodass Neuaufnahmen notwendig sind. Dieser Algorithmus korrigiert die Bewegung, und dies bedeutet weniger Wiederholungen. Das ist besonders bei lebhaften Patienten wie etwa Kindern hilfreich, die nicht stillhalten können. Dies ist ein hervorragendes Beispiel einer Innovation, die wirklich zu besserer Patientenversorgung und effizienteren Arbeitstagen beiträgt. Ich muss auch unseren neuen Intraoralscanner erwähnen – er ist klein, leicht und schnell. Wir haben wunderbare Bewertungen für ihn erhalten und die Anwender sind begeistert von seinen Funktionsmerkmalen.

x-ray

Röntgen

Unsere Präsenz im medizinischen Bereich hat ebenfalls Beachtung gefunden. Planmed stellt als Teil der Planmeca-Gruppe wirklich einzigartige Bildgebungslösungen für die Mammografie und orthopädische Bildgebung her. Unser Extremitätenscanner ermöglicht beispielsweise die Bildgebung unter Gewichtsbelastung – dies bedeutet, dass die Bildgebung vorgenommen werden kann, während der Patient steht. Diese Art der Untersuchung ist zum Beispiel bei vielen Fuß- und Fußgelenkerkrankungen sehr nützlich. Wir bieten außerdem Lösungen für Tierärzte an, wie etwa diesen Extremitätenscanner. Es passiert also viel und es gibt viele spannende Neuentwicklungen bei uns. Letztendlich geht es immer darum, medizinisches und zahnmedizinisches sowie veterinärmedizinisches Fachpersonal dabei zu unterstützen, die Patienten bestmöglich zu versorgen.“

Was bringt die Zukunft für die Planmeca-Gruppe?

„Die digitale Revolution ist in vollem Gange und in Zukunft werden die Zahnmedizin und die Gesundheitsversorgung vollständig digital sein. Diese Transformation erhöht auch die Nachfrage nach Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für medizinische und zahnmedizinische Fachkräfte. Wir verstärken fortwährend unsere Produktschulungskonzepte weltweit, um diese Nachfrage bedienen zu können. Im akademischen Bereich bietet unser Joint Venture mit der Universität Turku, das Nordic Institute of Dental Education, exzellente Weiterbildungskurse für internationale zahnmedizinische Fachkräfte an.

Ich habe bereits gesagt, und ich sage es noch einmal: Wir leben in einer aufregenden Zeit. Wir glauben, dass die 3D-Technologie den gesamten Produktbereich grundlegend verändern wird. Auf Software basierende Innovationen stehen im Mittelpunkt des Fortschritts und sämtliche Geräte müssen mit der Software nahtlos zusammenarbeiten. Wir müssen weiter in Forschung und Entwicklung investieren und selbstverständlich wird unser offenes Ohr für die Kunden in Zukunft genauso wichtig sein, wie es dies immer schon für die Planmeca-Gruppe war.“

Kopie: Sanna Tolmunen/Planmeca
Bilder: Planmeca


Planmeca-Gruppe

  • Produktvertrieb in über 120 Ländern
  • Umsatz 2016: 730 Mio. EUR
  • 2.700 Beschäftige weltweit
  • Hauptsitz in Helsinki, Finnland, wo Planmeca Behandlungseinheiten, Röntgengeräte sowie Mammografie- und Softwarelösungen auch entwickelt und hergestellt werden
  • 98 % der Produkte werden weltweit exportiert
  • Besteht aus Planmeca Oy, Planmed Oy, Plandent Division, LM-Instruments Oy, E4D Technologies, Nordic Institute of Dental Education Oy

Heikki Kyöstilä, Präsident und Gründer
Planmeca-Gruppe

 

  • 1971: Gründer der Planmeca-Gruppe
  • 1999: Mitglied der finnischen Unternehmervereinigung (Finnish Foundation for Entrepreneurs)
  • 2005: Ehrentitel ‚Teollisuusneuvos‘ (Industrieberater), verliehen durch den finnischen Präsidenten
  • 2010: Nationale Verteidigungsmedaille, mit Schwertern
  • 2011: Helsinki Goldmedaille
  • 2012: Honorarkonsul von Jamaika in Finnland
  • 2017: Ehrendoktor der Medizin, Universität Oulu, Finnland

Im Interview: Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet

Der finnische Konzern Caverion ist in Österreich einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio. Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet gab nachfolgendes Interview:

  1. Wann und wo wurde Caverion in Finnland gegründet?

Caverion wurde am 1. Juli 2013 in Helsinki an der Börse gegründet.

  1. Wie entstand das Unternehmen in seiner heutigen Struktur?

Caverion entstand ursprünglich aus der im Jahr 1912 gegründeten Firma YIT die als Baufirma gegründet wurde und sich ab dem Jahr 1995 mit Industrie bzw. ab 2001 mit der Gebäudetechnik erweiterte. Im Jahr 2013 erfolgte dann die Splittung in das Bauunternehmen YIT und in die Gebäudettechnik und Industriefirma Caverion.

Unternehmensgeschichte-Caverion

  1. Seit wann ist es in Österreich aktiv und welche Marktgröße hat es in seiner Branche erreicht?

Caverion gibt es namentlich seit 1. Juli 2013 in Österreich. Allerdings wurde bereits im Jahr 2008 die MCE Gebäudetechnik von der YIT erworben. Wir sind daher seit dem Jahr 2008 „unter einem finnischen Eigentümer.“ Zuvor hatte das Unternehmen in Österreich eine Vergangenheit als Mannesmann, Zenti sowie auch Teile der ABB. Mit ca. 155 Mio. Umsatz zählen wir in Österreich auf alle Fälle zu den drei größten dieses Branchensegmentes.

  1. Was ist das Leistungsangebot der Caverion in Österreich?

In Österreich bieten wir die Errichtung, Wartung und Betriebsführung für das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik an. Dies sind im Wesentlichen die Gewerke Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro und Meß- Steuer- Regeltechnik sind. Zusätzlich haben wir ein Kompetenzzentrum Kältetechnik und Tunneltechnik. Unsere Kunden sind im wesentlichen Industrie, Investoren, Privatunternehmen, Generalunternehmer sowie auch die öffentliche Hand. Die Objekte sind Krankenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte, Bürogebäude, Pharmaobjekte, Hotels, Veranstaltungszentren, Kraftwerke usw. Wir sind österreichweit an 10 Standorten vertreten.

  1. Was sind Ihre Erwartungen für 2017/2018?

Die Bautätigkeit für das Jahr 2017 ist derzeit nicht gerade berauschend, sodass wir für 2017 kein Wachstum geplant haben. Wir werden jedoch die stabilen Ergebnisse der letzten Jahre auch wieder bestätigen können, sodass wir für unsere ca. 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit einen weiterhin sicheren Arbeitsplatz bieten können. Wenn alles nach Wunsch läuft werden 2017 eine oder zwei Firmnakquisitionen abschließen können, die uns für 2018 ein weiteres Wachstum ermöglichen sollten.

Zu Caverion

Caverion Österreich GmbH ist einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau in Österreich. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio.

Mit über 770 Mitarbeitern sind wir an zehn Standorten in ganz Österreich vertreten. So stellen wir die Nähe zu Ihnen sicher und decken Anforderungen sehr kurzfristig und zuverlässig ab.

Zur Person

Als Geschäftsführer der Caverion Österreich GmbH ist Herr Ing. Manfred Simmet seit 9 Jahren für das österreichische Unternehmen der Caverion Group gesamtverantwortlich. Mit Eintritt in die YIT Austria im Jahr 2008 hat er diese Funktion übernommen, welche dann ab 1.7.2013 in die Caverion Österreich übergegangen ist.

Davor war er in verschiedenen Führungsfunktionen der Bereichs- und Geschäftsgebietsleitung Gebäudetechnik im In- und Ausland bei der VA Tech bzw. deren Nachfolgeunternehmen Siemens tätig. Als Projektleiter und Projekttechniker für die Gebäudetechnik und den Anlagenbau hat er die technische Kompetenz und die praktische Erfahrung erworben.

Manfred Simmet ist Absolvent der höheren technischen Bundeslehranstalt für Elektrotechnik in Wels / OÖ und im Jahr 1966 in Linz geboren.

Caverion 2017

Rückblick: Netzwerkabend am 18.05.2017

Im Rahmen unserer Veranstaltungsserie „Netzwerkabend“ stellen Mitglieder sich und Ihre Tätigkeiten kurz vor. Diesmal erzählte Finnforum-Mitglied Dr. Bernd Schauer über sein Unternehmen Lawvision information systems GmbH. Danach wurden bei entspanntem Plaudern Ideen und Erfahrungswerte ausgetauscht.

 

International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Premiere am heimischen Getränkemarkt:                                                                                                       

International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Der finnischen Außenhandelsstelle in Österreich, Finpro, ist es gelungen, sechs finnischen Top-Produzenten den Weg zum österreichischen Getränkemarkt zu ebnen. Ein richtungsweisender Schritt, denn bis jetzt waren hierzulande nur wenige finnische Alkoholprodukte erhältlich.

Als erster hat das österreichische Getränkegroßhandelsunternehmen Killis 25 Getränke in sein Sortiment aufgenommen und verkauft seit wenigen Tagen finnischen Gin, Vodka und Whisky an hiesige Restaurant- und Barunternehmer. Auch Privatpersonen können in den zwei Wiener Abholmärkten oder über das Internet ihre Lieblingsspirituosen bestellen.

Im Sortiment ist u.a. der Napue Gin von Kyrö Distillery, der im Jahr 2015 in Großbritannien zum besten Gin der Welt für Gin & Tonic gekürt wurde (International Wine and Spirits Competition). Weitere finnische Erfolgsunternehmen, die in Österreich Fuß gefasst haben: Altia, Helsinki Distilling Company, Northern Lights Spirits, Shaman Spirits und Teerenpeli.

Killis-Geschäftsführer Ernst Killmeyer: „Ein erster positiver Trend zeichnet sich schon ab. Die Laplandia-Vodkas von Shaman Spirits beispielsweise, sind vom Start weg gut angenommen worden. Und Österreichs Ginbar Nr. 1, das Torberg in der Strozzigasse 47 im achten Bezirk, hat gleich alle fünf Gins ins Sortiment genommen. Auch den Napue von Kyrö Distillery findet man schon jetzt in einer feinen Wiener Cocktailbar – dem The Sign Lounge (Liechtensteinstraße 104-106, 1090 Wien).“

Killmeyer abschließend: „Hingehen und ausprobieren lohnt sich!“

Speziell für Vodka-Liebhaber gibt es eine Laplandia Vodka App, die u.a. den Cocktail der Woche bzw. frische Vodka-Rezepte präsentiert.

Damit es bald heißt: Kippis!

Weiterführende Online-Links:

http://www.killis.at/neuheiten.html?country=25
www.altiagroup.com
www.hdco.fi
www.kalevalagin.com
www.kyrodistillery.com
www.shamanspirits.com
www.teerenpelidistillery.com

Robert Höfler, Geschäftsführer von KONECRANES Österreich, im Interview

“Global agierenden Industriekunden gleichbleibend hohes Niveau von Servicedienstleistungen und Produkten bieten”

  1. Wann und wo genau wurde KONECRANES gegründet? Wie entstand das Unternehmen?

Es war im Jahre 1910, als der finnische Elektrotechnik-Betrieb Strömberg sich entschied, den Geschäftsbereich Reparatur und Verkauf von erneuerten Motoren als eigenständige betriebliche Einheit zu führen. Die neue Firma erhielt den Namen KONE. Nachdem man sehr bald begonnen hatte Aufzüge zu produzieren hat man im Jahr 1933 die erste Krananlage verkauft. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich daraus ein eigener Geschäftsbereich von KONE, was im Jahr 1994 darin mündete, dass dieser letztendlich als KONECRANES unabhängig von KONE wurde und schließlich 1995 an die Börse gebracht wurde und heute der Weltmarkführer für Krananlagen und Servicedienst-leistungen auf diesem Gebiet geworden ist.  

  1. Wofür steht das Unternehmen? Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal?

Unser Unternehmen steht dafür, dass wir uns als integrierten Bestandteil der Produktionsprozesse unserer Kunden sehen und mit unseren Produkten und Dienstleistungen dafür sorgen, dass diese produktiver und sicherer ablaufen können. Letztlich gibt es kaum ein Produkt, das nicht irgendwann zwischen Erzeugung und End-Konsument – oder auch Entsorgung – gehoben werden musste. Als Alleinstellungsmerkmal wäre neben dem aufgrund unserer Größe und Kapitalstärke vorhandenen Fokus auf Produktinnovation sicher zu nennen, dass wir als einziges Kran- und Kranservice-Unternehmen wirklich global aufgestellt sind. D. h., dass wir unseren global agierenden Industriekunden weltweit, in welchen Märkten auch immer, gleichbleibend hohes Niveau von Servicedienstleistungen und Produkten bieten, welches diese auch aus ihren Heimmärkten gewohnt sind.

  1. Was ist das typisch Finnische am Unternehmen?

Das ist eine schwierige Frage, nachdem wir ein echter globaler Player sind und wahrscheinlich die finnischen Mitarbeiter mittlerweile in der Minderheit sind. Aber ich würde sagen, dass wir trotz dieser Tatsache und, dass wir ein börsennotiertes Unternehmen sind, es geschafft haben ein menschliches Antlitz zu bewahren, die Strukturen relativ flach zu halten und ein sehr guter Platz zu arbeiten sind.

  1. Seit wann gibt es das Unternehmen in Österreich? Welchen Stellenwert hat es hierzulande?

Unser Unternehmen geht aus einer der ersten Auslandsakquisitionen von KONE hervor. Im Jahre 1974 wurde zuerst der Aufzugsbereich und schließlich 1976 der Kranbereich der altösterreichischen Firma Stefan Sowitsch Maschinenfabrik erworben. Die 100%ige Trennung der Unternehmen KONE und KONECRANES wurde auch hierzulande vollzogen. Heute sind wir in Österreich Markführer bei Industriekranen und Servicedienstleistungen.

  1. Welche Höhepunkte erwarten Sie 2017 für das Unternehmen? Welche Wachstumspläne haben Sie für Österreich und auch global?

Eines der bemerkenswertesten Ereignisse wird 2017 sicherlich die Übernahme der MHPS-Sparte (Material Handling & Port Solutions) des US-Konzerns Terex darstellen. Damit erwerben wir die Marken Demag, Gottwald, Noell, Donati und Fantuzzi und werden von einem 12.000 Mitarbeiter-Unternehmen zu einem 17.000 Mitarbeiter-Unternehmen und somit endgültig zum größten Unternehmen der Branche.

In Österreich werden wir 2017 – zusätzlich zum oben erwähnten – unser neues zeitgemäßes Servicesystem Mainman in Betrieb nehmen, dass den endgültigen Abschied vom Papierzeitalter darstellen wird und unseren Kunden volle Transparenz über den Zustand und die Kosten Ihrer Krananlagen über das Kundenportal im Internet yourKonecranes.com bietet. Erstmals werden unsere Kunden wirklich die Life-Cycle-Kosten ihres Maschinenparks unter Kontrolle haben. 

Zu KONECRANES

Konecranes zählt zu den Weltmarktführern im Bereich Lifting Businesses™ und versorgt Unternehmen der Produktions- und Prozessindustrie, Werften und Häfen mit innovativen hebetechnischen Lösungen. Konecranes bietet Hebezeuge und Dienstleistungen für alle hebetechnischen Anforderungen, die zu einer höheren Wertschöpfung, Sicherheit und Effizienz beitragen.

Im Jahr 2015 erzielten wir mit 600 Standorten in 50 Ländern und 11.900 Mitarbeitern einen Umsatz von 2.216 Millionen Euro, wobei Equipment einen Anteil von 56% und Servicedienstleistungen einen Anteil von 44% vom Gesamtumsatz hält.

Zur Person

Robert Höfler ist Geschäftsführer KONECRANES Österreich und ist seit 2012 gebietsverantwortlich für Südosteuropa mit den Ländern Österreich, Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Griechenland.

Höfler ist seit 20 Jahren im Unternehmen tätig:

1997 Beginn als Serviceleiter für Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten

Ab 2000 Vertriebsleiter für Neu-Equipment in Österreich

Ab 2010 Ausbau des österreichischen Standorts als Zentrale für Süd-Ost-Europa

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Empfang zum Unabhängigkeitstag Finnlands

Am 6.12.2016 feierte das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum gemeinsam mit der Österreich-Finnischen Gesellschaft (ÖFG) und der Botschaft von Finnland den finnischen Unabhängigkeitstag in der Diplomatischen Akademie Wien.

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