Im Interview: Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet

Der finnische Konzern Caverion ist in Österreich einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio. Caverion Österreich-Geschäftsführer Manfred Simmet gab nachfolgendes Interview:

  1. Wann und wo wurde Caverion in Finnland gegründet?

Caverion wurde am 1. Juli 2013 in Helsinki an der Börse gegründet.

  1. Wie entstand das Unternehmen in seiner heutigen Struktur?

Caverion entstand ursprünglich aus der im Jahr 1912 gegründeten Firma YIT die als Baufirma gegründet wurde und sich ab dem Jahr 1995 mit Industrie bzw. ab 2001 mit der Gebäudetechnik erweiterte. Im Jahr 2013 erfolgte dann die Splittung in das Bauunternehmen YIT und in die Gebäudettechnik und Industriefirma Caverion.

Unternehmensgeschichte-Caverion

  1. Seit wann ist es in Österreich aktiv und welche Marktgröße hat es in seiner Branche erreicht?

Caverion gibt es namentlich seit 1. Juli 2013 in Österreich. Allerdings wurde bereits im Jahr 2008 die MCE Gebäudetechnik von der YIT erworben. Wir sind daher seit dem Jahr 2008 „unter einem finnischen Eigentümer.“ Zuvor hatte das Unternehmen in Österreich eine Vergangenheit als Mannesmann, Zenti sowie auch Teile der ABB. Mit ca. 155 Mio. Umsatz zählen wir in Österreich auf alle Fälle zu den drei größten dieses Branchensegmentes.

  1. Was ist das Leistungsangebot der Caverion in Österreich?

In Österreich bieten wir die Errichtung, Wartung und Betriebsführung für das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik an. Dies sind im Wesentlichen die Gewerke Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro und Meß- Steuer- Regeltechnik sind. Zusätzlich haben wir ein Kompetenzzentrum Kältetechnik und Tunneltechnik. Unsere Kunden sind im wesentlichen Industrie, Investoren, Privatunternehmen, Generalunternehmer sowie auch die öffentliche Hand. Die Objekte sind Krankenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte, Bürogebäude, Pharmaobjekte, Hotels, Veranstaltungszentren, Kraftwerke usw. Wir sind österreichweit an 10 Standorten vertreten.

  1. Was sind Ihre Erwartungen für 2017/2018?

Die Bautätigkeit für das Jahr 2017 ist derzeit nicht gerade berauschend, sodass wir für 2017 kein Wachstum geplant haben. Wir werden jedoch die stabilen Ergebnisse der letzten Jahre auch wieder bestätigen können, sodass wir für unsere ca. 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit einen weiterhin sicheren Arbeitsplatz bieten können. Wenn alles nach Wunsch läuft werden 2017 eine oder zwei Firmnakquisitionen abschließen können, die uns für 2018 ein weiteres Wachstum ermöglichen sollten.

Zu Caverion

Caverion Österreich GmbH ist einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau in Österreich. Serviceleistungen und Betriebsführung sowie technische Sonderkompetenzen wie Energieoptimierung, Tunneltechnik und Mittelspannung komplettieren das Portfolio.

Mit über 770 Mitarbeitern sind wir an zehn Standorten in ganz Österreich vertreten. So stellen wir die Nähe zu Ihnen sicher und decken Anforderungen sehr kurzfristig und zuverlässig ab.

Zur Person

Als Geschäftsführer der Caverion Österreich GmbH ist Herr Ing. Manfred Simmet seit 9 Jahren für das österreichische Unternehmen der Caverion Group gesamtverantwortlich. Mit Eintritt in die YIT Austria im Jahr 2008 hat er diese Funktion übernommen, welche dann ab 1.7.2013 in die Caverion Österreich übergegangen ist.

Davor war er in verschiedenen Führungsfunktionen der Bereichs- und Geschäftsgebietsleitung Gebäudetechnik im In- und Ausland bei der VA Tech bzw. deren Nachfolgeunternehmen Siemens tätig. Als Projektleiter und Projekttechniker für die Gebäudetechnik und den Anlagenbau hat er die technische Kompetenz und die praktische Erfahrung erworben.

Manfred Simmet ist Absolvent der höheren technischen Bundeslehranstalt für Elektrotechnik in Wels / OÖ und im Jahr 1966 in Linz geboren.

Caverion 2017

Im Interview: Seine Exzellenz, Hannu Kyröläinen, Botschafter der Republik Finnland in Österreich

Hannu Kyröläinen, Botschafter der Republik Finnland in Österreich

Auf finnisch / Suomeksi >>

 

Finnland feiert 2017 das hundertjährige Jubiläum seiner staatlichen Unabhängigkeit. Es ist sowohl für die Bürger des Landes, als auch die Freunde Finnlands ein bedeutsames Ereignis. Der Botschafter Finnlands in Österreich, seine Exzellenz Hannu Kyröläinen, erklärt die historischen Hintergründe und spricht auch über Details zum umfassenden Jubiläumsprogramm

  1. Sehr geehrter Herr Botschafter, können Sie uns etwas mehr über den historischen Hintergrund und die Umstände der Republik-Gründung erzählen?

Hinter dem Weg zur Unabhängigkeit der Republik Finnland stand das nationale Aufwachen. Es handelte sich um einen langen Prozess, der sowohl auf dem Entdecken der kulturellen Eigenart als auch auf dem Aufbau der Grundsteine der Volkswirtschaft ruhte. Die Etablierung der finnischen Sprache als Schriftsprache und der Aufstieg der finnischen Literatur waren Teil dieser Entwicklung. Die Gründung der Volksschule im Jahr 1866 unterstützte diese Entwicklung, da dadurch der Unterricht in der eigenen Muttersprache ermöglicht wurde. Aus dem politischen Aufwachen entwickelte sich mit der Zeit der Wille zur Unabhängigkeit, dessen Verwirklichung als staatliche Unabhängigkeit am 6. Dezember 1917 durch die Ausnutzung der Möglichkeiten, welche die politische Lage in Europa anbot, beschleunigt wurde.

  1. Das diesjährige Jubiläum wird in Finnland und auch auf der ganzen Welt gefeiert. Wie umfangreich ist das Programm? Welche Höhepunkte sind zu erwarten?

Das Thema des Suomi100-Jubiläumsjahres ist „gemeinsam”. Dementsprechend feiert man das Jahr in Zusammenarbeit mit Finnen und Finninnen und Finnland-Freunden. Das Jubiläumsjahr startete Anfang 2017 und hat seinen Höhepunkt am Unabhängigkeitstag am 6. Dezember. Das erste Drittel des Jahres blickte auf die hundertjährige Geschichte Finnlands mit u.a. großen Sportveranstaltungen wie der Nordischen Ski-WM in Lahti oder der Eiskunstlauf-WM in Helsinki. Im Sommer will man den finnischen Sommer genießen und so feiert man den Hundertjährigen mit vielen Freiluftveranstaltungen. An der Schwelle zum Herbst, am dritten Wochenende im August, findet das Superwochenende statt, denn da startet der Countdown „Hundert Tage bis Hundert“.

  1. Welche Akzente werden in Österreich gesetzt?

Das Feiern findet nicht nur in Finnland statt. Hier in Österreich haben wir zahlreiche Veranstaltungen, die wir laut dem Thema „gemeinsam“ mit vielen Partnern veranstalten. Die Themen variieren von Film zu Literatur, von Schule zur Anpflanzung einer Fichte, vom Bauen zum Sport. Speziell möchte ich die im März in Österreich stattgefundenen Special Olympics World Winter Games 2017 hervorheben, in denen die 34-köpfige, finnische Mannschaft in „Suomi100-Spirit“ insgesamt ganze 24 Medaillen einsteckte. Unter anderem, freue ich mich auch schon auf die Anpflanzung der „Fichte der Zukunft“, die mit der freundlichen Unterstützung der Stadt Wien im September im Rudolfspark stattfinden wird.

  1. Wie schätzen Sie die politische wie wirtschaftliche Weiterentwicklung Finnlands der nächsten 100 Jahre ein?

Zum Glück zum Schluss mal eine leichte Frage! Hätten sich die Frauen und Männer vor über hundert Jahren für die Unabhängigkeit Finnlands stark gemacht, wenn sie gewusst hätten, was ihnen bevorstand: Bürgerkrieg, zwei Kriege gegen die Sowjetunion, ein Krieg gegen Deutschland, die große Depression, aber auch die nationale Vereinigung, der wirtschaftliche Wohlstand, Gleichberechtigung, die Olympischen Spiele, Nokia, die Verstärkung der europäischen Verbindung bis zur EU-Mitgliedschaft. Wenn man die Risiken und Erfolge der Zukunft nicht abwägen kann, ist es entscheidend, auf sich selbst und auf die Fähigkeit zum Erfolg zu verlassen. Ich glaube, dass die Finnen ihren Glauben an die Zukunft beibehalten und darauf beruhend ihre Zukunft für das kommende Jahrhundert bauen werden.

Zur Person Hannu Kyröläinen

Seinen Dienst als Botschafter der Republik Finnland in Österreich übt Herr Botschafter Kyröläinen seit 1. September 2016. Vor Wien war er in Helsinki, wo er in den letzten Jahren u.a. als Berater des finnischen Präsidenten für die Nachhaltige Entwicklung, als leitender Experte für sicherheitspolitische Fragen sowie auch im Prozess um die massenvernichtungswaffenlose Zone im Nahen Osten tätig war.

In den Jahren 2007-2010 diente er als Botschafter Finnlands in der Tschechischen Republik, davor als Abteilungsleiter für Globale Angelegenheiten sowie als Leiter der Abteilung für die Europäische Union und West-Europa betreffende Themen. Zu seinen Auslandsposten 1983-1987 zählen auch die Ständigen Vertretungen Finnlands zu den Vereinten Nationen in New York und Genf. Seine Karriere im Aussenministerium in Helsinki begann im Jahre 1982.

Den Posten in Wien findet Herr Botschafter Kyröläinen sehr angenehm und interessant. Seine Tätigkeiten umfassen sowohl die multilateralen als auch die bilateraten Angelegenheiten – was ziemlich einzigartig für die finnischen Vertretungen im Ausland ist.

Botschafter Kyröläinen ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

Seine Freizeit verbringt er gern in der Natur – Langlaufen, Wandern, Radeln – und jeden Sommer nach Möglichkeit macht er mit Familie Urlaub in seiner Sommerhütte in Finnland.

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International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Premiere am heimischen Getränkemarkt:                                                                                                       

International gefeierte, finnische Spirituosen ab sofort erhältlich

Der finnischen Außenhandelsstelle in Österreich, Finpro, ist es gelungen, sechs finnischen Top-Produzenten den Weg zum österreichischen Getränkemarkt zu ebnen. Ein richtungsweisender Schritt, denn bis jetzt waren hierzulande nur wenige finnische Alkoholprodukte erhältlich.

Als erster hat das österreichische Getränkegroßhandelsunternehmen Killis 25 Getränke in sein Sortiment aufgenommen und verkauft seit wenigen Tagen finnischen Gin, Vodka und Whisky an hiesige Restaurant- und Barunternehmer. Auch Privatpersonen können in den zwei Wiener Abholmärkten oder über das Internet ihre Lieblingsspirituosen bestellen.

Im Sortiment ist u.a. der Napue Gin von Kyrö Distillery, der im Jahr 2015 in Großbritannien zum besten Gin der Welt für Gin & Tonic gekürt wurde (International Wine and Spirits Competition). Weitere finnische Erfolgsunternehmen, die in Österreich Fuß gefasst haben: Altia, Helsinki Distilling Company, Northern Lights Spirits, Shaman Spirits und Teerenpeli.

Killis-Geschäftsführer Ernst Killmeyer: „Ein erster positiver Trend zeichnet sich schon ab. Die Laplandia-Vodkas von Shaman Spirits beispielsweise, sind vom Start weg gut angenommen worden. Und Österreichs Ginbar Nr. 1, das Torberg in der Strozzigasse 47 im achten Bezirk, hat gleich alle fünf Gins ins Sortiment genommen. Auch den Napue von Kyrö Distillery findet man schon jetzt in einer feinen Wiener Cocktailbar – dem The Sign Lounge (Liechtensteinstraße 104-106, 1090 Wien).“

Killmeyer abschließend: „Hingehen und ausprobieren lohnt sich!“

Speziell für Vodka-Liebhaber gibt es eine Laplandia Vodka App, die u.a. den Cocktail der Woche bzw. frische Vodka-Rezepte präsentiert.

Damit es bald heißt: Kippis!

Weiterführende Online-Links:

http://www.killis.at/neuheiten.html?country=25
www.altiagroup.com
www.hdco.fi
www.kalevalagin.com
www.kyrodistillery.com
www.shamanspirits.com
www.teerenpelidistillery.com

Empfang in der Residenz der Botschaft von Finnland

Die diesjährige JCI Konferenz findet im Juni in Finnland, Tampere, statt. Aus diesem Anlass empfing Frau Botschafterin Anu Laamanen österreichische Konferenzteilnehmer – allesamt Mitglieder der Jungen Wirtschaft. Es wurde Finnland auf der wirtschaftlichen Ebene vorgestellt. Neben finpro präsentierte auch das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum seine Aufgaben und Ziele. Präsident Johannes Axnix bot dabei der Jungen Wirtschaft zukünftig eine engere Zusammenarbeit etwa im Rahmen des gepanten Young Chapters an.

Fotos: © Florian Wieser

Pioneers-Festival: Starke finnische Präsenz

Am 24.5. und 25.5.2016 fand in Wien wieder diese international anerkannte Netzwerkveranstaltung statt. In der Wiener Hofburg trafen sich rund 500 heimische Start-ups mit 300 Investoren und zahlreichen Firmen zum Pioneers-Festival. Insgesamt waren 2.500 Gäste erwartet. Mit dabei waren auch innovative Startups aus Finnland. Eine Auflistung dieser jungen Firmen finden Sie hier:

 

HLD Healthy Life Devices Ltd

We have built negative pressure therapeutic device, known with two brands: PhysioTouch and LymphaTouch. The device activates lymphatic system and stretches fascia, thereby reducing swelling, helping scar release, and improving wound healing. Key target market is lymphedema patients. Lymphedema is a chronic, non-curable swelling that is caused by damaged lymphatic system. It is a common illness resulting from cancer treatments when lymphatic systems is damaged during radiation and surgery or when lymph nodes are removed. LE&RN estimates that USA has 10M lymphedema patients. We have over 400 customers in more than 20 countries. Key customers include Johns Hopkins Hospital, Cleveland Clinic, MD Anderson Cancer Center, Cedars Sinai, and University of Michigan.

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ICEYE

We provide the world with real-time access to imagery without the limits of standard optical sensors.

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Profilence

We have combined the best test automation framework ever created with powerful analytic software into a one solution that not only tests and breaks your embedded devices but also tells you why they are flawed. Our solution both accelerates development and yields better quality products.

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720 Degrees

Automating corporate real estate & facility management at enterprises such as GE Healthcare, Nokia, Danske Bank to provide occupants with optimal productive working environments through monitoring & analytics. Finland’s ‚Best IoT Startup 2016‘

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mehackit

We make elective high school courses in robotics & electronics and programming & visual arts. The courses last 7 weeks and we have a real instructor at the school present. We also do youth events – the latest at http://hackjunction.com/ and our local Museum of Modern Art!

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Playfield

Playfield is where people who care about games go every day to discover and connect with great games, content and people

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Paptic Ltd

PAPTIC is a novel wood-fibre material combining recyclability and renewability of paper with resource efficiency and usability of plastics. In short lifecycle products, plastic bags, renewable material innovations are desperately needed. PAPTIC is strong, stylish and reusable bag.

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Futurefly

Futurefly is launching a new cool messenger app in mid-April 2016. Through beautiful, game like, 3D avatars and animations your text and emojis come to live. If emojis and animated stickers were a small step towards more emotions and fun in messaging, then our app is taking a huge step forward.

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Rategia Ltd

Miils service 1) helps people understand, plan and order healthy meals suitable for them and their conditions 2) provides APIs to other service providers (e.g. food blogs, recipe sites, retail and grocery chains and stores, sport applications, etc) and help them to serve their customers with better information with regards to nutrition, and 3) provides a tool for nutritionists and medical centers to serve their customers better in giving dietary advice.

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LATO Leadership Automation Tools ltd

LATO Strategy Tool is a simple and easy-to-use web and mobile tool to translate strategic plans into actions and results.

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The Button Corporation

With bttn you can turn any product or service into an on-demand one. The smart IoT button has it´s intelligence in the cloud. It does not require any instructions, it´s that simple and intuitive.

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Work Ahead

We survey working conditions directly from employees and benchmark them against minimum international labour standards. We help businesses to comply with laws, protect their band, and meet the increasing ethical and sustainability requirements from customers. The data is designed for sharing across the supply chain, providing companies with new transparency. We’ve been selected to take part in Start-Up Chile accelerator from July, where we’ll develop the service particularly for emerging markets.

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MeBeGood

MeBeGood is a mobile phone app, which disrupts the way brand marketing is used in sponsoring. Brands get 2-way access to users and their social media networks. For the users, the app offers social gaming to help them achieve their wellness goals while raising funds for good causes

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InvestorEye Ltd.

InvestorEye is a platform to ease companies‘ investor relations communications towards the retail investors. We provide the platform that supports the interactive communication between company and investors, in order to give the companies a stage to present themselves and their visions for the future. And for the investors, we want to provide a place they can collect meaningful and accurate information directly from the companies, in order to do better investments.

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Myontec

The Myontec innovation Mbody (protected by strong patents and long term Know How) enable, for the very first time, to monitor our muscle activity at all times, out in the field, creating a wide range of potential applications with real time guidance. Product consists of Mbody smart shorts, MCell module and mobile apps (Android and iOS). B2B customers are using also PC software, Muscle Monitor for detailed analyses.

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(Quelle: https://pioneers.io/festival2016/pioneers500/startups)

Interview mit Unternehmer Eero Mäkiö

„Echte Geschäfte passieren immer zwischen Menschen“

Der Finnische Unternehmer Eero Mäkiö hat von Wien aus mit der Aure Trade Handelskontor zahlreiche finnische Firmen weltweit vertreten. Er hat für sie Waren aus der ganzen Welt importiert und auch zahlreiche Industrieanlagen gebaut. Auf der Referenzliste finden sich u.a. Rentto , Orion Noiro, Berner, Feramo, JW Suominen, RWS, Lana, Nordic Aluminium, Lival, und viele weitere internationale Firmen. Herr Mäkiö war zudem 1976-77 Obmann der Kauppakilta.

Im nachfolgenden Interview berichtet Herr Mäkiö über Veränderungen in den Geschäftsbeziehungen zwischen Finnland und Österreich und die Chancen, die sich für beide Länder in der Zukunft ergeben.

Eero Mäkiö

Eero Mäkiö

Aus welcher Motivation heraus entstand das Finnforum?

„Die Gründung erfolgte 1969 durch den damaligen finnischen Handelsattache’ in Wien. Erste Mitglieder waren die Finnische Botschaft, offizielle Organisationen, wie beispielsweise die Atomenergiebehörde, und auch Vereine der Exportindustrie. Der Sinn war, den finnischen Exporteuren, trotz diverser Barrieren – zB Zöllen – zu helfen, hierzulande Fuß zu fassen. Es wurde damit auch ein Forum für den Wissensaustausch untereinander geschaffen, etwa über Erfahrungswerte in den damaligen Ostblock-Ländern. Natürlich gab es zur Kontaktpflege auch Veranstaltungen mit hochkarätigen Referenten, speziell aus der österreichischen Politik.“

Wie entwickelte sich das Finnforum?

„Bis Anfang der 1980-er Jahre gab es mehrere Veranstaltungen des Forums, fachlich wie gesellschaftlich ausgerichtet. Aber auch das persönliche Matching für Geschäftsleute haben wir forciert, etwa durch das Organisieren von Wirtschaftsreisen. Da wurden wechselseitig Flüge und Netzwerk-Treffen durchgeführt. Alles aus einer Hand. Diese Form des Vernetzens war sehr erfolgreich. So wurde die finanzielle Basis für den Verein geschaffen. Zudem haben Finnischen Wirtschaftsstudenten Dolmetscher-Tätigkeiten über das Finnforum angeboten.“

Wie lief die Entwicklung nach der Ostöffnung?

„Mit besseren Sprach-, und Marktkenntnissen gab es schon erste Veränderungen. Dann kam die Ostöffnung, sodass nicht mehr die staatlichen Stellen alleine Ansprechpartner waren, sondern Firmen sich direkt austauschen konnten. Finnische Handelsorganisationen einzelner Industrien haben sich aufgelöst. Und auch den Weg über Österreich musste man nicht mehr nehmen, um von hier aus weiter zu exportieren. Zudem haben Finnische Firmenniederlassungen vermehrt auch Österreicher in die Geschäftsführung entsendet. Die haben natürlich ihr eigenes Netzwerk eingebracht. Kurzum: Die Bedeutung des Forums trat etwas in den Hintergrund. Und dann entstand das Internet.“

Wie mächtig ist das Internet in Geschäftswelt?

„Es gibt heute im Berufsleben sehr viele Vereinfachungen und Beschleunigungen. Aber dennoch bleibt im Internet alles virtuell. Echte Geschäfte werden nur durch persönliche Kontakte gemacht. Für den langfristigen Erfolg braucht es immer Vertrauen. Und das entsteht nur durch Gespräche und Kontaktpflege untereinander. Und genau hier liegt eine große Chance für das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum: Persönliche Vernetzung.“

Wie finnischen Firmen in Österreich besser helfen?

„Für den Finnischen Export ist grundsätzlich jedes Land wichtig, gerade in der jetzigen, wirtschaftlich angespannten Situation. Der Binnenmarkt ist nicht groß genug. Die großen Märkte wiederum sind wieder zu riskant. Es gibt ja zu wenige mittelgroße Unternehmen in Finnland. Mit einem Markteintritt in Österreich aber können diese kleineren Firmen ihre Produkte testen und bei Erfolg weiter wachsen. Hier Hilfestellung zu bieten, ist eine große Chance für das Finnforum. Aber auch in umgekehrter Richtung soll das Netzwerk natürlich funktionieren. Dazu müssen die Kontakte zu den finnischen Organisationen weitere intensiviert werden. Das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum hat auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe im Austausch der finnischen und österreichischen Wirtschaft.“

Herr Mäkiö, wir danken für das Gespräch.

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Mit neuem Vorstand in die Offensive

Für eine offensivere Ausrichtung wurde bei der diesjährigen Generalversammlung des Forums der Vorstand neu besetzt und auch die Aufgabenverteilung klar definiert.

Mit Johannes Axnix wurde ein langjähriger Kenner Finnlands einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er ist Experte für Market Entry und Kommunikation und hat sich zum Ziel gesetzt, das Finnland-Netzwerk in Österreich zu erweitern, die Mitgliederstruktur zu verbreitern und mit einem neuen Programm spannende Impulse zu setzen.

Ihm zur Seite steht Anna Ahlbom, Produkt Manager beim Labormedizinischen Unternehmen Szabo-Scandic HandelsGmbH &Co KG. Sie fungiert als neue Vizepräsidentin und wird sich schwerpunktmäßig um den Mitgliederbereich kümmern. Für die Vorstandsarbeit ebenso gewonnen werden konnte Dr. Wolfgang Pospischil, Geschäftsführer beim Energiedienstleister Pöyry Österreich. Seine Vorstandstätigkeit konzentriert sich auf die Bereiche Innovation & Neue Technologien. Als viertes Vorstandsmitglied fungiert Mag. Mika Hammarberg, Credit Manager beim Forstindustrieunternehmen Stora Enso, ehemaliger FÖWF-Präsident und nun zuständig für den Bereich Finanzen.

 

Bild: © Franz Helmreich

Abschiedsworte des ehemaligen Präsidenten Mika Hammarberg

Mit einer Hand kann man keinen Knoten knüpfen

„Das Sprichwort ‚Mit einer Hand kann man keinen Knoten knüpfen’ wird im Finnisch-Österreichischen Wirtschaftsforum (FÖWF) gelebt und ist das Rezept für die erfolgreiche Durchführung der Arbeit des FÖWF.

Nach dem 40-Jahre Jubiläum wurde ich, Mika S. Hammarberg, zum 18. Präsidenten des FÖWF, das im September 1969 gegründet wurde, gewählt und durfte von 2010 bis 2015 die strukturierte Neuausrichtung des FÖWF als Plattform und Netzwerk weiterentwickeln. Als besondere Erfolge zähle ich, neben den klareren Konturen, das Positionieren des Forums am 10.1.2012 als Partner für den finnischen Keskuskauppakamari (Zentralhandelskammer). Im selben Jahr fand am 3.10.2012 die Gründung des „Team Finland“ in Österreich mit den Mitbegründern Finpro und FÖWF unter der Federführung der Finnischen Botschaft statt; auch die stärkere und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den AWO/WKO gehört hierzu.

Neben den zahlreichen Veranstaltungen mit den klassischen Firmen- und Produktpräsentationen, gelang es auch spezielle Themen wie Leadership und Hochbau mit Holz zu lancieren sowie das Thema „Frauen in der Wirtschaft“ anzusprechen.

Bei der Suche nach einer zukunftsschauenden Persönlichkeit, bin ich auf Johannes Axnix gestoßen, der das FÖWF weiterentwickeln wird und von Anna Ahlbom unterstütz wird.

Doch neben Ideen, Durchführungswillen und Struktur, hauchen die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder des FÖWF, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit für das Forum tätig sind, sowie die zahlreichen institutionellen Unterstützer, ein Leben in das Forum ein; aus diesem Grund muss ich allen diesen professionellen Persönlichkeiten danken, von denen viele Freunde geworden sind, und verabschiede mich aus der Funktion des Präsidenten, wobei ich je nach meiner zeitlicher Möglichkeit weiterhin gerne das FÖWF unterstützen werde.

Dankend zähle ich einige von den großartigen Persönlichkeiten meiner Amtszeit auf und danke auch denen, die hier nicht genannt werden:

Botschafter Tom Grönberg, Botschafterin Marjatta Rasi, Botschafterin Anu Laamanen, BotR Laura Kansikas-Debraise, BezVorSt. Adolf Tiller, Konsul a.D. Gottfried Merckens, VP Dr. Richard Schenz/WKO, Dr. Walter Koren/AWO-WKO, CEO Risto E.J. Penttilä/KKK, Leena Linnainmaa/KKK, Timo Vuori/KKK, Anne Hatanpää/KKK, Pekka Timonen/WDC 2012, CEO Markus Suomi/Finpro, Mika Eriksson/Finpro, Dr. Franz Schröder/AWO, Dr. Herwig Palfinger/AWO, Holocher-Ertl/AWO, Jukka Hahlanterä/Finpro, Werner Merzeder/Finpro, Sanna Axnix-Sipilä/Finpro, Lilli Lehtovuori/Finpro, Peter Holoubek, Elisabeth Holoubek, Eero Mäkiö, Anna Ahlbom, Pavek Täubler, Hannu Ylitalo, Esa Lahtela/SILK, Petra Hietanen-Kunwald /SILK, Stavik/KONE, Juhana Lampinen/rework365, Sylvester Schiegl/Dynea, Kurt Neuhauser/Speckstein-Öfen, Reinhard Backhausen/Backhausen, Henrik Stjernvall/Stora Enso Austria, Herbert Jöbstl/Stora Enso WP, Stefan Rudolf/Stora Enso WP, Thomas Hohenauer/Tieto, Albert Sickl/Stora Enso WP, Jorma Laukkanen/UPM, Dr. Wolfgang Pospischil/Pöyry, Maria Panwinkler/Metso, Jukka Rinne/Metos, Dr. Christian Schiefer/Caverion, Jarkko Lasanen/Stonel, Manfred Simmet/Caverion, Marianne Dobcak/Finnsideaut, Heidi Salama-Kollegger/Finnshop, Franz Michael Bauer/Scanlang, Maria Uusitalo/Valtavalo, Dr. Marc Gosewinkler/Store-and-more, DI Dr. Asta Eder/Asta Eder Composite Consulting, Soile Schäfer/ÖFG, Stina Harttila, Axel Zrunek, Martha Pfahl, Krista Katajamäki, Netta Katajamäki, Kirsti Zrunek, Saara Tanska und viele mehr.

Wirtschaftskammer Kärnten setzt Smiley-Terminals von HappyOrNot ein

Das Serviceteam der Wirtschaftskammer Kärnten hat in Zusammenarbeit mit der ScanLang GmbH ein System mit Smiley-Terminals eingeführt, um am Standort Klagenfurt die Zufriedenheit direkt am Ort der Dienstleistung permanent zu messen und automatisiert auszuwerten.

Happy_or_Not_copyZur Messung der Zufriedenheit gibt es seit drei Monaten am Standort Klagenfurt der Wirtschaftskammer an den beiden Ausgängen die Möglichkeit, Feedback zur Serviceleistung über die Smiley-Terminals von HappyOrNot abzugeben. Frau Mag. Jutta Steinkellner, Leiterin des Servicezentrums der Wirtschaftskammer Kärnten, möchte damit ein zusätzliches, starkes und am Servicestandort deutlich sichtbares Zeichen für die Kammermitglieder setzen, dass ihre Einschätzung bzw. Meinung über die Serviceleistungen der Wirtschaftskammer Kärnten sehr bedeutsam ist.

Eines der drei Feedback-Geräte wird bei diversen Veranstaltungen der Wirtschaftskammer eingesetzt, selbst außerhalb des Hauptstandortes der Wirtschaftskammer Kärnten. Jutta Steinkellner berichtet von ihrer Erfahrung mit den HappyOrNot-Terminals: „HappyOrNot wird von unseren Mitgliedern sehr gut angenommen. Die moderne Aufmachung und die einfache Handhabung machen es unseren Mitgliedern leicht, die Serviceleistung unmittelbar nach Erbringung zu beurteilen. Die Mitarbeiter stehen dem System nach anfänglicher Skepsis positiv gegenüber. Die Ergebnisse werden an alle Mitarbeiter kommuniziert und fließen so wieder in die tägliche Servicierung ein. Eine win-win Situation.“

Die Terminals funktionieren kabellos, da sie mit handelsüblichen Batterien und über das Handynetz zum Einsatz kommen. Das WK-Serviceteam erhält automatisch E-Mail Reports in grafischer Form über die Zufriedenheitswerte zugeschickt. „Das HappyOrNot-System bietet ein grafisches Analyse-Tool, mit dem Auswertungen zur Zufriedenheit sogar stundenweise sehr einfach sind. Die Serviceabteilung der Wirtschaftskammer Kärnten zeigt mit der Einführung dieses Systems, dass sie äußerst mitgliederorientiert handelt. Über 80 Prozent der Unternehmen würden die Dienste der WKK am Standort anderen weiterempfehlen. Dieser von dem System von HappyOrNot erhobene Wert stimmt mit dem Wert, der von der Wirtschaftskammer in Umfragen ausgehoben wurde, überein“, meint Mag. Franz Michael Bauer, geschäftsführender Gesellschafter der ScanLang GmbH.

Weitere Informationen zu ScanLang GmbH, dem offiziellen Vertriebspartner von HappyOrNot in Österreich finden Sie hier.

HappyOrNot® für Ihr Unternehmen?

Weitere Infos unter:

office@scanlang.at
+43-(0)1 90 93 765

Quelle und Copyright: ScanLang GmbH

Produktpräsentation – HappyOrNot ®

Zusammen mit der ScanLang GmbH lud das Finnisch-Österreichische Wirtschaftsforum am 09.06.2015 seine Mitglieder zu einer Produktpräsentation des Produktes HappyOrNot ® ein. In seinem Vortrag gab Mag. Franz Michael Bauer dem Publikum die Möglichkeit das innovative, finnische Produkt näher kennenzulernen. Er stellte die Erfolgsgeschichte des Produktes vor und erläuterte die Vorteile die ein Unternehmen durch die Kunden- und Mitarbeiterbefragung generieren kann.

HappyOrNot ® – System zur Verbesserung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit:

Die ScanLang GmbH ist in Österreich der offizielle Händler für HappyOrNot®, dem weltweit führenden System zur Verbesserung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Die HappyOrNot® Lösung zeichnet sich durch ein Rückmelde- und Meßsystem aus, welches Ihr Unternehmen bei der Motivation Ihrer Mitarbeiter und Verbesserung der Arbeitskultur, Wettbewerbssituation und Gewinnsteigerung unterstützt.

HappyOrNot® läuft bei über 1.000 gewerblichen Kunden in 50 Ländern, mit mehr als 100.000.000 gesammelten und gemeldeten Feedbacks. Alleine im Bereich des Retail verfügt der finnische Hersteller über 400 Referenzen. Besonders im Bereich Hospitality (Hotels, Gesundheitseinrichtungen), persönliche Mobilität (Eisenbahnen und Flughäfen) und im Service messen Unternehmen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und Kunden.

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Weitere Infos unter:

office@scanlang.at
+43-(0)1 90 93 765
www.scanlang.at

Herr Mag. Franz Michael Bauer und Frau Mag. Katja Jääskeläinen

Bilder: ScanLang GmbH

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